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LineOut-Protection

 
Die LineOut-Protection verhindert zuverlässig jede Art von Störgeräusch während des Ein- oder Ausschaltens von Röhren- oder Halbleitervorstufen.
 
 
Störgeräusche beim Ein- und Ausschalten
Alle Hifi-Geräte, unabhängig von einer Realiserung mit Halbleitern oder Röhren, deren Ausgangsstufen das Signal kondensatorgekoppelt an die nächste Stufe weitergeben, produzieren beim Ein- und Ausschalten prinzipbedingt einen Schaltknacks, ein Brummen oder andere Störgeräusche.
Beim Ein- bzw. Ausschalten wird die Versorgungsspannung an die Verstärkerbaugruppe gelegt bzw. weggenommen. Selbst wenn die Versorgung ohne jede Verzögerung aufgebaut wäre, braucht die Baugruppe eine Weile, bis sich alle Arbeitspunkte stabil eingestellt haben. Bei Röhren in den Anheizphase dauert dies natürlich länger (10 Sekunden und mehr) als bei Halbleiterschaltungen (Daumenwert: 1 Sekunde). Solange die Arbeitspunkte noch nicht stabil sind, werden die Verstärkerausgänge nicht "stumm" sein, sondern Spannungstransienten produzieren, die durch die Koppelkondensatoren differenziert und weitergeleitet werden. Dauer und Form der Transienten bestimmen die Art der Störgeräusche.
 
Obwohl die Schaltgeräusche bei unseren Produkten in keinster Weise gefährlich für die nachgeschaltete Elektronik sind, empfindet man die Störgeräusche doch als sehr störend und eines qualitativ hochwertigen Produktes nicht würdig.
Eine zuverlässige Abhilfe schafft die signalmäßige Trennung der nachfolgenden Stufen während des Ein- oder Ausschaltens, und das ist die Aufgabe unserer LineOut-Protection.
 
Steuerteil und Ausgangsmodul
Die LineOutProtection besteht aus zwei Baugruppen, dem Steuerteil und dem Ausgangsmodul.
Das Steuerteil besitzt ein eigenes Netzteil und wird direkt hinter dem Netzschalter an 230 VAC angeschlossen; zweckmäßigerweise wird man es auch in der Nähe des Netzschalters oder des Haupttransformators platzieren. Es überwacht die 230V und wird beim Abfall der Netzspannung schnellstmöglich die Signalverbindung am Ausgang trennen, solange der Verstärker als solcher noch arbeitet. Im umgekehrten Fall, wenn das Gerät eingeschaltet wird und das Steuerteil mit 230V versorgt wird, wird es eine Verzögerungszeit (Delay-Time) abwarten, in der sich der Verstärker einschwingen kann, bevor es den Signalschluss herstellt (Turn-On). Selbstverständlich besitzt das Steuerteil eine Wiederholsperre, so dass auch beim schnellen Ein- und Ausschalten immer die Verzögerungszeit abgewartet wird.
Ein Flachbandkabel verbindet das Steuerteil mit dem Ausgangsmodul, das für eine Montage an der Verstärkerrückwand gedacht ist. Auf dem Ausgangsmodul befinden sich nur noch die Ausgangs-Cinchbuchsen und die Lötanschlüsse für das Audiosignal, sowie die Relais, die den Signalweg unterbrechen bzw. schließen. Für jeden der beiden Stereokanäle kommt ein eigenes hochwertiges Relais zum Einsatz, um eine bestmögliche Kanaltrennung zu erreichen bzw. zu erhalten.
Die Relais werden vom Steuerteil versorgt. Sie werden nicht einfach durch die Versorgungsspannung des Steuerteils geschaltet, sondern jedes Relais wird von einer eigenen Konstantstromquelle gespeist. Dadurch wird ein sehr sauberes Schaltsignal erzeugt, so dass keine Brumm- oder sonstige Störungen über die Relaisspule in das Signal einkoppeln können. Die Trennung in jeweils eine Stromquelle pro Relais dient wieder dem Zweck, die Kanaltrennung zu erhalten.
 
Das Steuerteil ist galvanisch mit dem 230 VAC Netz verbunden. Bitte halten Sie in Ihrem eigenen Interesse die geltenden Sicherheitsbestimmungen unbedingt ein.
 
Steckbrief LOP-T für Röhrenvorstufen
Versorgung: 230 VAC
Einschaltverzögerung: ca. 30 Sekunden
Abfallzeit nach Strom-Aus: ca. 100 Millisekunden
Maße Steuerteil: ca. 128 mm x 60 mm
Maße Ausgangsmodul: ca. 98 mm x 56 mm
Länge Verbindungskabel: ca. 25 cm
 
Steckbrief LOP-HL für Halbleiter-Vorstufen
Versorgung: 230 VAC
Einschaltverzögerung: ca. 3.5 Sekunden
Abfallzeit nach Strom-Aus: ca. 100 Millisekunden
Maße Steuerteil: ca. 128 mm x 60 mm
Maße Ausgangsmodul: ca. 98 mm x 56 mm
Länge Verbindungskabel: ca. 25 cm
 
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