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ControlUnit-Set

 
Bedienteil-Konzept
Das McIntyre-Bedienteilkonzept definiert die ControlUnit als zentrale Intelligenz, die alle Funktionen eines Vorverstärkers oder auch integrierten Verstärkers steuert. Ein kleines aber bereits vollständiges Bedienteil steuert die Umschaltung der Eingangskanäle, steuert die Lautstärke sowohl per Drehknopf als auch per Fernbedienung, und kümmert sich um das "Housekeeping", denn nicht nur ein Kanalwechsel muss ohne störende Nebengeräusche vor sich gehen, auch das Ein- und Ausschalten des Geräts darf keine Störgeräusche verursachen.
 
Die ControlUnit-Platine
Auf der Platine der ControlUnit selbst befinden sich Anschlüsse für zwei Dreh-Encoder, davon einer zur Kanalwahl und ein zweiter zur Lautstärkesteuerung via Motorpotentiometer, dessen Treiber ebenfalls auf dem Board integriert sind. Die Lautstärke lässt sich auch per Infrarot steuern: ein RC5-konformer Empfänger ist onboard, und eine passende Fernbedienung ist Teil dieses Sets. Ein integriertes Netzteil zum direkten Anschluss an einen RKT50 oder ähnliche versorgt galvanisch getrennt von der Audioschaltung sowohl die ControlUnit als auch die Slave-Module, die über ein Bussystem gesteuert und versorgt werden.
 
 
Lautstärkesteuerung per ALPS-Motorpotentiometer
Wir sehen dieses Bedienteil als perfekte Ergänzung zu unserem 6SN7-SRPP. Dieser trägt auf seiner Platine ein ALPS-Poti, das sehr nahe an den eigentlichen Verstärkereingang gebaut wurde, weil dies aus klanglichen Gründen die optimale Position für den Volumensteller ist. Viele setzen dagegen das Poti an die Front, erkaufen sich die einfachere Handhabung aber mit langen Leitungen zum eigentlichen Verstärker, was klanglich nicht die beste Lösung ist. Mit der ControlUnit gelingt uns die "richtige" Lösung, nämlich das Motorpotentiometer nahe an den Verstärkereingang zu setzen, während wir bezüglich der Position des dazugehörigen Drehencoders vollkommen frei sind. Die ControlUnit wertet den Encoder und die Fernbedienung aus und treibt den entfernt sitzenden Motor des Potis. Die Platinen des 6SN7-SRPP sind übrigens schon immer auch für ein ALPS-Motorpoti ausgelegt.
 
Bus-Slaves
Die ControlUnit ist über die Lautstärkesteuerung hinaus der Master eines I2C-Busses, an den eine Vielzahl von Slaves angeschlossen werden können. Bislang ist das Cinch- Anschlussfeld der einzige Slave, doch ist eine Vielzahl von Slavefunktionen denkbar: RemoteOn für Endstufen, eine Standby-Funktion für den Verstärker oder eine LED- oder Display-basierte Anzeigeeinheit, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Alle Slaves werden über den Bus gesteuert und über das gleiche Kabel vom Netzteil der ControlUnit mit Spannung und Strom versorgt.
Die Wahl des I2C-Busses erfolgte mit Absicht, denn im Gegensatz zu CAN und dessen Derivaten, herrscht am Bus Ruhe, solange keine Kommandos versendet werden. Solange ein Verstärker also "nur so vor sich hin spielt", ist der Bus im Ruhezustand und es kann keine EMV die Audiowiedergabe stören.
 
Halbleiterverstärker
Selbstverständlich "passt" das Set der ControlUnit für jeden Röhren(vor)verstärker. Und solange es bei der Lautstärkesteuerung bleibt, gilt dies uneingeschränkt auch für Halbleiter-Verstärker.
Zusammen mit dem Cinch-Anschlussfeld bauen wir aber eine "Halbleiter"-Variante mit einem kürzeren Turn-On-Delay (vgl. Beschreibung des Anschlussfelds).
 
 
Steckbrief
Versorgung: 12 VAC-Trafo oder Trafo-Wicklung
Bussystem: I2C ohne Interruptleitungen
Buspower: 5 VDC bis max. 300 Milliampere
Infrarotprotokoll: RC5 nach Philips-Standard
Maße der Platine: ca. 66 mm x 98 mm
 
Inbetriebnahme-Anleitungen zum Artikel und andere Service-Dokumente finden Sie auf unserer Download-Seite.
 
Zubehör-Empfehlung
Artikel Bezeichnung
IOB Stereo-Platine mit vier Eingängen und einem geschalteten Ausgang
 
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